Archiv für die Kategorie ‘Allgemeines’
Mittwoch, 27. April 2011
Einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise von Ethik-Kommissionen in Kliniken gibt der Beitrag “Alltägliches Dilemma – Die moderne Heilkunst stellt Ärzte und Angehörige vor heikle Fragen. Ethikberater helfen bei der Entscheidung” (ZEIT Online vom 27.4.2011, hier als PDF-Download)
Tags:Behandlungsabbruch Krankenhaus Ethik-Kommission, Entscheidung über Behandlungsabbruch Patientenverfügung, Palliativmedizin Ethikberater, Palliativpflege Ethik-Kommission
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Dienstag, 22. März 2011
Dieses Portal informiert über die Themen Sterbehilfe, Palliativpflege (Palliative Care), Hospizbewegung und Sterbebegleitung. Fundiert, sachlich und ohne Missionierungseifer. Für Betroffene und Angehörige ist es nicht einfach, verlässliche Informationen zu diesen – teils heftig umstrittenen – Begriffen zu finden. Broschüren, Bücher und Internetangebote zum Reizthema Sterbehilfe sind häufig kämpferische Texte, die aus einer bestimmten religiösen oder weltanschaulichen Grundhaltung heraus geschrieben sind. Das ist legitim, aber für die Betroffenen nicht immer hilfreich.
Sterbehilfe-info.de will alle Seiten beleuchten. Das Lebensende wirft schwierige medizinische, rechtliche und ethische Fragen auf. Die Autoren – Ärzte, Juristen, Pflegekräfte, Psychologen und Seelsorger – bemühen sich, die wesentlichen Aspekte in verständlicher Sprache darzustellen. Für Anregungen sind wir stets dankbar!
Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl, LL.M.
Für die Redaktion
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Tags:aktive Sterbehilfe, begleitete Selbsttötung, begleiteter Selbstmord, begleiteter Suizid, Hospizbewegung, indirekte Sterbehilfe, Palliative Care, Palliativpflege, passive Sterbehilfe, Sterbebegleitung, Sterbehilfe
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Dienstag, 28. September 2010
Zu diesem Thema diskutiert in der Süddeutschen Zeitung vom 28.09.2010 der Palliativ-Mediziner und Buchautor (“Wie wollen wir sterben?“) mit dem evangelischen Bischof Wolfgang Huber (Streitgespräch MZ vom 28.9.2010). Durch den Beschluss der Ärzteschaft auf dem Ärztetag Anfang Juni 2011 in Kiel ist das Thema nun klar geregelt. Nunmehr verstößt Beihilfe zur Selbsttötung durch einen Arzt ausdrücklich gegen das ärztliche Berufsrecht. In der Berufsordnung – dem verbindlichen Standesrecht der Ärzte – heißt es künftig: “Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.”
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Montag, 09. März 2009
Der lesenswerte Beitrag “Schwierige Sterbenswörtchen” (hier als PDF) zeigt am konkreten Beispiel einer 50jährigen Frau, welche praktischen Fragen sich stellen, wenn man eine Patientenverfügung erstellen will. Je nach Erkrankungs-Szenario will der Patient vielleicht ganz unterschiedliche Anordnungen treffen.
Die wichtigsten Szenarien sind: (1) schwerste unumkehrbare Gehirnschädigung mit Dauerbewusstlosigkeit ; (2) Mehrfach-Organversagen, das unumkehrbar zum Tod führt, der aber durch Intensivmedizin noch einige Wochen aufgeschoben werden kann; (3) Wachkoma mit (äußerst geringer) Möglichkeit, wieder aufzuwachen (Details hier). Natürlich ist diese Aufstellung nicht abschließend, zeigt aber, dass eine vernünftige Patientenverfügung ohne ärztliche Beratung kaum möglich ist. Darin müssen die denkbaren Krankheitsszenarien klar angesprochen und beschrieben werden. Weitere Informationen:
Begriffsklärung: Was bedeutet Sterbehilfe? Was ist eine Patientenverfügung?
Muster für Patientenverfügungen (hier)
Tags:Begriffsdefinition Sterbehilfe, Beratung zu Patientenverfügung, Definition Sterbehilfe, Muster Patientenverfügung, Muster Vorsorgevollmacht, Patientenverfügungen nach Krankheitsszenarien, Wachkoma Patientenverfügung, Was ist eine Patientenverfügung
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Samstag, 21. Februar 2009
Roger Kusch hat erklärt, bis auf weiteres keine Sterbehilfe mehr zu leisten. Er beugte sich damit dem Urteil des Hamburger Verwaltungsgerichts, das ihm vor zwei Wochen die Beihilfe zum Suizid untersagt hatte. Kusch stand unter starker Kritik seitens Politik, Ärzteschaft und Kirchen. Nach Ansicht der Deutschen Hospiz Stiftung gab – neben dem Risiko strafrechtlicher Konsequenzen – vor allem der öffentliche Druck den Ausschlag, dass Kusch “seine menschenverachtende Suizidvermittlung” nun einstellt. Weitere Hintergrundinformationen zu Roger Kusch sowie zu den Sterbehilfeorganisationen Dignitas, Exit und anderen
Tags:aktive passive Sterbehilfe, begleitete Selbsttötung, begleiteter Suizid, Beihilfe zum Selbstmord, Beihilfe zur Selbsttötung, Dignitas, Dignitate, Exit Sterbehilfe, Fakten zu Dignitas, kommerzielle Sterbebegleitung, Roger Kusch, Sterbebegleitung, Sterbehilfe strafbar, Töten auf Verlangen
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Sonntag, 04. Januar 2009
Der ausgewiesene Experte für Palliativmedizin, Prof. Dr. med. Gian D. Borasio hält am 21.07.2009 (von 14.00 bis 17.15 Uhr) einen Vortrag für Juristen in München zu “Medizin am Lebensende zwischen Autonomie und Fürsorge”. Die Themen sind: (…)
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Tags:Palliativmedizin, Patientenaufklärung, Patiententestament, Patientenwille, Prinzipien der Palliativmedizin, Prof. Borasio, Sterbebegleitung, Sterbehilfe, Wirksamkeit von Patientenverfügungen
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Mittwoch, 03. Dezember 2008
Dr. jur. Roger Kusch, Ex-Justizsenator in Hamburg: Für viele ein unverantwortlicher PR-Süchtiger, für manche ein mutiger Tabubrecher und Helfer in existentieller Not. Sein erklärtes Ziel: Eine gerichtliche Klärung zur Sterbehilfe in Deutschland zu provozieren. Am Freitag, den 28. November 2008 wurde Kusch zum fünften Mal aktiv: Er unterstützte die 97jährige Frieda F. aus Bergisch Gladbach dabei, sich das Leben zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits wegen zweier früherer Fälle gegen Kusch, dies wird wohl der Dritte Fall werden. Nur einen Tag vorher hatte die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung bei ihm durchgeführt. Weitere Details auf www.sueddeutsche.de
Tags:assistierter Suizid, Beihilfe zum Selbstmord, Beihilfe zur Selbsttötung, Frieda F., Kusch, Roger Kusch, Sterbehilfe, Strafermittlung gegen Kusch, Strafverfahren gegen Kusch
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Mittwoch, 19. November 2008
Einige Fakten als Diskussionsgrundlage:
Ein ärztlich begleiteter Suizid ist in Deutschland nicht erlaubt. Zwar ist Beihilfe zur Selbsttötung nicht strafbar, doch verbietet das ärztliche Berufsrecht deutschen Medizinern einen “assistierten Suizid” (siehe: “Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung“). Zudem muss jeder, der bei einem Suizidversuch anwesend ist, bei Eintritt der Ohnmacht des Patienten sofort lebensrettende Maßnahmen einleiten. Andernfalls macht er sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar. Ist man sogenannte Person in “Garantenstellung” (also naher Angehöriger oder Arzt), kann man sogar wegen Totschlags durch Unterlassen bestraft werden, eine deutlich höhere Strafdrohung als bei unterlassener Hilfeleistung. Die Konsequenz: Der “Helfer” muss den Sterbewilligen verlassen, bevor dieser das tödliche Präparat einnimmt (so agiert auch Roger Kusch)…
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Tags:begleitete Selbsttötung, begleiteter Suizid, Beihilfe zum Selbstmord, Beihilfe zur Selbsttötung, Dignitas, Dignitate, Exit, Fakten zu Dignitas, kommerzielle Sterbebegleitung, Minelli, Roger Kusch, Sterbebegleitung, Sterbehilfe
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Mittwoch, 19. November 2008
Grob geschätzt existieren gut 500 Mustertexte und Empfehlungen zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten. Von staatlichen Stellen, Ärzteverbänden, Selbsthilfegruppen und kirchlichen Organisationen. Wir haben eine Liste von Broschüren und Musterformulierungen für Sie zusammengestellt – natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit…
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Tags:Beispiel Patientenverfügung, Beispiel Vorsorgevollmacht, Beispiele Patientenverfügungen, Beispiele Vorsorgevollmachten, Broschüre Patientenverfügung, Broschüre Vorsorgevollmacht, Dignitas, Dignitas Patientenverfügung, Dignitate, Infobroschüre Patientenverfügung, Infobroschüre Vorsorgevollmacht, Liste Muster Patientenverfügungen, Liste Muster Vorsorgevollmachten, Muster, Muster Patientenverfügung, Muster Vorsorgevollmacht, Musterformulierungen, Mustertexte, Patiententestament
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