Archiv für die Kategorie ‘Palliativmedizin’

Entscheidung über Behandlungsabbruch: Ethik-Kommissionen

Mittwoch, 27. April 2011

Einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise von Ethik-Kommissionen in Kliniken gibt der Beitrag „Alltägliches Dilemma – Die moderne Heilkunst stellt Ärzte und Angehörige vor heikle Fragen. Ethikberater helfen bei der Entscheidung“ (ZEIT Online vom 27.4.2011, hier als PDF-Download)

Fundierte Information in verständlicher Sprache

Dienstag, 22. März 2011

Dieses Portal informiert über die Themen Sterbehilfe, Palliativpflege (Palliative Care), Hospizbewegung und Sterbebegleitung. Fundiert, sachlich und ohne Missionierungseifer. Für Betroffene und Angehörige ist es nicht einfach, verlässliche Informationen zu diesen – teils heftig umstrittenen – Begriffen zu finden. Broschüren, Bücher und Internetangebote zum Reizthema Sterbehilfe sind häufig kämpferische Texte, die aus einer bestimmten religiösen oder weltanschaulichen Grundhaltung heraus geschrieben sind. Das ist legitim, aber für die Betroffenen nicht immer hilfreich.

Sterbehilfe-info.de will alle Seiten beleuchten. Das Lebensende wirft schwierige medizinische, rechtliche und ethische Fragen auf. Die Autoren – Ärzte, Juristen, Pflegekräfte, Psychologen und Seelsorger – bemühen sich, die wesentlichen Aspekte in verständlicher Sprache darzustellen. Für Anregungen sind wir stets dankbar!

Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl, LL.M.
Für die Redaktion

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Zur Vertiefung: Materialien, Berichte und Dokumentationen

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Hier finden Sie Hintergrundmaterialien und Dokumentationen:

– Charta zur Behandlung sterbender Menschen (2010)
Umfrage zur Sterbehilfe 2005 – Allensbacher Bericht 2005 Nr. 8
– Umfrage zur Sterbehilfe 2008 – Allensbacher Bericht 2008 Nr. 14
– Sonderbrief Deutsche Hospiz Stiftung: HPCV-Studie 2008
– Beschlüsse des 66. Juristentags zu Sterbebegleitung (2006)
„End of life decision making in six European countries“ The Lancet, 17.6.2003
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„Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Seit 2007 analysierten 200 Experten den Status Quo der Palliativmedizin in Deutschland und erarbeiteten gemeinsame Positionen für Handlungsempfehlungen. Das Ergebnis dieses Gemeinschaftsprojekts von Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und Bundesärztekammer liegt nun vor: Am 17. August 2010 wurde die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ verabschiedet und am 8. September 2010 in Berlin präsentiert. Weitere Informationen und vollständiger Text der Charta

Ärzte als Sterbehelfer?

Dienstag, 28. September 2010

Zu diesem Thema diskutiert in der Süddeutschen Zeitung vom 28.09.2010 der Palliativ-Mediziner und Buchautor („Wie wollen wir sterben?„) mit dem evangelischen Bischof Wolfgang Huber (Streitgespräch MZ vom 28.9.2010). Durch den Beschluss der Ärzteschaft auf dem Ärztetag Anfang Juni 2011 in Kiel ist das Thema nun klar geregelt. Nunmehr verstößt Beihilfe zur Selbsttötung durch einen Arzt ausdrücklich gegen das ärztliche Berufsrecht. In der Berufsordnung – dem verbindlichen Standesrecht der Ärzte – heißt es künftig: „Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“

Darf ein Arzt beim Suizid helfen?

Mittwoch, 11. August 2010

Wie soll sich ein Arzt verhalten, wenn sein todkranker Patient den wohl überlegten und ernsthaften Wunsch äußert, sich selbst zu töten? Beihilfe zur Selbsttötung ist in Deutschland zwar straflos, Ärzten aber berufsrechtlich untersagt. Der renommierte Mediziner Gian D. Borasio, Inhaber des Lehrstuhl für Palliativmedizin an der LMU München, nimmt dazu in einem Gastbeitrag der Süddeutschen Zeitung vom 3.8.2010 Stellung. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Durch den Beschluss der Ärzteschaft auf dem Ärztetag Anfang Juni 2011 in Kiel ist das Thema nun klar geregelt. Nunmehr verstößt Beihilfe zur Selbsttötung durch einen Arzt ausdrücklich gegen das ärztliche Berufsrecht. In der Berufsordnung – dem verbindlichen Standesrecht der Ärzte – heißt es künftig: “Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.”

Sedierung am Lebensende

Donnerstag, 08. Januar 2009

Viele Patienten mit schwersten, insbesondere schmerzhaften Krankheiten haben den Wunsch, „im Schlaf zu sterben“. Unter welchen Voraussetzungen darf (bzw. muss) ein Arzt den Patienten in der Sterbephase betäuben, ihm also das Bewusstsein nehmen?

Mit dieser Frage der „terminalen Sedierung“ am Lebensende beschäftigt sich der sehr aufschlussreiche Artikel von H.C. Müller-Busch aus der Zeitschrift für Palliativmedizin 2004, 5: 107-112. Hier zum Download als PDF: Sterbende sedieren dgpalliativmed_2004.

„Was heißt hier Sterbehilfe?“ – Vortrag Prof. Dr. Borasio

Sonntag, 04. Januar 2009

Der ausgewiesene Experte für Palliativmedizin, Prof. Dr. med. Gian D. Borasio hält am 21.07.2009 (von 14.00 bis 17.15 Uhr) einen Vortrag für Juristen in München zu „Medizin am Lebensende zwischen Autonomie und Fürsorge“. Die Themen sind: (…)

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„Sterben in Würde“ (Broschüre Bundesärztekammer)

Montag, 17. November 2008

Die Broschüre „Sterben in Würde“ der Bundesärztekammer (hier als PDF-Download) informiert Patienten und Angehörige über die Möglichkeiten der Palliativmedizin und erläutert die (ablehnende) Haltung der Ärzteschaft zu den Themen aktive Sterbehilfe und assistiertem Suizid. Die Broschüre enthält auch die „Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung“.

Charta für schwerstkranke und sterbende Menschen in Deutschland

Montag, 17. November 2008

Gemeinsame Presseerklärung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., des Deutschen Hospiz-und PalliativVerbands e.V. und der Bundesärztekammer vom 03.09.2008:

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