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	<title>Sterbehilfe-Info</title>
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	<description>Das Informationsportal zu Sterbehilfe, Sterbebegleitung &#38; Palliativmedizin</description>
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		<title>Entscheidung &#252;ber Behandlungsabbruch: Ethik-Kommissionen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 13:45:06 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Palliativmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlungsabbruch Krankenhaus Ethik-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung über Behandlungsabbruch Patientenverfügung]]></category>
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		<category><![CDATA[Palliativpflege Ethik-Kommission]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise von Ethik-Kommissionen in Kliniken gibt der Beitrag &#8220;Allt&#228;gliches Dilemma &#8211; Die moderne Heilkunst stellt &#196;rzte und Angeh&#246;rige vor heikle Fragen. Ethikberater helfen bei der Entscheidung&#8221; (ZEIT Online vom 27.4.2011, hier als PDF-Download)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise von Ethik-Kommissionen in Kliniken gibt der Beitrag &#8220;Allt&#228;gliches Dilemma &#8211; Die moderne Heilkunst stellt &#196;rzte und Angeh&#246;rige vor heikle Fragen. Ethikberater helfen bei der Entscheidung&#8221; (<a href="Ethikberater Allt&#228;gliches Dilemma  Die moderne Heilkunst stellt &#196;rzte und Angeh&#246;rige vor heikle Fragen. Ethikberater helfen bei der Entscheidung." target="_blank">ZEIT Online vom 27.4.2011</a>, hier als <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/wp-content/uploads/2011/04/Ethikberatung-im-Krankenhaus_ZEIT_27April2011.pdf">PDF-Download</a>)</p>
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		<title>Fundierte Information in verst&#228;ndlicher Sprache</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 17:39:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieses Portal informiert &#252;ber die Themen Sterbehilfe, Palliativpflege (Palliative Care), Hospizbewegung und Sterbebegleitung. Fundiert, sachlich und ohne Missionierungseifer. F&#252;r Betroffene und Angeh&#246;rige ist es nicht einfach, verl&#228;ssliche Informationen zu diesen &#8211; teils heftig umstrittenen &#8211; Begriffen zu finden. Brosch&#252;ren, B&#252;cher und Internetangebote zum Reizthema Sterbehilfe sind h&#228;ufig k&#228;mpferische Texte, die aus einer bestimmten religi&#246;sen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Portal informiert &#252;ber die Themen Sterbehilfe, Palliativpflege (Palliative Care), Hospizbewegung und Sterbebegleitung. Fundiert, sachlich und ohne Missionierungseifer. F&#252;r Betroffene und Angeh&#246;rige ist es nicht einfach, verl&#228;ssliche Informationen zu diesen &#8211; teils heftig umstrittenen &#8211; Begriffen zu finden. Brosch&#252;ren, B&#252;cher und Internetangebote zum Reizthema Sterbehilfe sind h&#228;ufig k&#228;mpferische Texte, die aus einer bestimmten religi&#246;sen oder weltanschaulichen Grundhaltung heraus geschrieben sind. Das ist legitim, aber f&#252;r die Betroffenen nicht immer hilfreich.</p>
<p>Sterbehilfe-info.de will alle Seiten beleuchten. Das Lebensende wirft schwierige medizinische, rechtliche und ethische Fragen auf. Die Autoren &#8211; &#196;rzte, Juristen, Pflegekr&#228;fte, Psychologen und Seelsorger &#8211; bem&#252;hen sich, die wesentlichen Aspekte in verst&#228;ndlicher Sprache darzustellen. F&#252;r Anregungen sind wir stets dankbar!</p>
<address><strong>Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl, LL.M.<br />
</strong></address>
<address><strong>F&#252;r die Redaktion</strong></address>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		<title>Was bedeutet &#8220;Wachkoma&#8221; eigentlich?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 14:06:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wachkoma Sterbehilfe Ptientenverfügung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn jemand dar&#252;ber nachdenkt, ob er eine Patientenverf&#252;gung erstellen will, ist eines der Krankheitsszenarien, das ihm dabei vor Augen steht das sog. “Wachkoma“ (Mediziner sagen &#8220;apallisches Syndrom&#8221;). Die Vorstellung, &#252;ber lange Jahre ohne Bewusstsein auf einer Pflegestation zu liegen und k&#252;nstlich am Leben gehalten zu werden, erschreckt viele und sie w&#252;nschen sich f&#252;r diesen Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jemand dar&#252;ber nachdenkt, ob er eine Patientenverf&#252;gung erstellen will, ist eines der Krankheitsszenarien, das ihm dabei vor Augen steht das sog. “<strong>Wachkoma</strong>“ (Mediziner sagen &#8220;apallisches Syndrom&#8221;). Die Vorstellung, &#252;ber lange Jahre  ohne Bewusstsein auf einer Pflegestation zu liegen und k&#252;nstlich am Leben gehalten zu werden, erschreckt  viele und sie w&#252;nschen sich f&#252;r diesen Fall <a href="http://www.rechthaber.com/sterbehilfe-eine-begriffsklaerung/" target="_blank"><strong>passive Sterbehilfe</strong></a>. Doch was bedeutet der Begriff “Wachkoma”   eigentlich? Hierzu erschien am 16.3.2011 in der S&#252;ddeutschen Zeitung einlesenwerter  Beitrag mit dem Titel “<a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/2.220/schwierige-diagnose-aufflackerndes-bewusstsein-1.1072569" target="_blank">Aufflackerndes Bewusstsein</a>“.</p>
<p><strong>Verwandte Beitr&#228;ge: </strong></p>
<address>- <a href="http://www.rechthaber.com/ist-eine-patientenverfuegung-sinnvoll/" target="_self">Ist eine Patientenverf&#252;gung sinnvoll?</a><br />
</address>
<address>- <a href="../das-thema-wird-immer-wichtiger-warum/" target="_blank">“Man ist sich seines Todes nicht mehr sicher”</a></address>
<address>- <a href="http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/" target="_blank">Gemeinsame Charta zur Behandlung sterbender Menschen</a><br />
</address>
<address>- <a href="http://www.rechthaber.com/darf-man-demenz-und-wachkomapatienten-verhungern-lassen/" target="_self">Darf man Patienten verhungern lassen?</a></address>
<address>- <a href="http://www.rechthaber.com/recht-der-kuenstlichen-ernaehrung-entscheidungsdiagramm-prof-borasio/" target="_self">Recht der k&#252;nstlichen Ern&#228;hrung: Entscheidungsdiagramm   Prof. Borasio</a></address>
<address>- <a href="../bgh-2010-sterbehilfe-ist-nicht-strafbar/#more-197" target="_blank">BGH-Urteil 2010: Sterbehilfe ist nicht strafbar</a></address>
<address>- <a href="../welche-krankheits-szenarien-sind-wichtig/" target="_blank">Vorsorgevollmacht und Patientenverf&#252;gung aus   medizinischer Sicht: Welche Krankheitsszenarien sind wichtig? </a></address>
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		<title>Rechtsanspruch auf Gift?</title>
		<link>http://www.sterbehilfe-info.de/rechtsanspruch-auf-gift/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 10:52:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein 67-j&#228;hriger Witwer klagt (stellvertretend f&#252;r seine zwischenzeitlich verstorbene Frau) beim Europ&#228;ischen Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte (EGMR) in Stra&#223;burg gegen die Bundesrepublik Deutschland. Er will durchsetzen, dass schwerkranke Menschen eine t&#246;dliche Dosis eines Medikaments erhalten k&#246;nnen, ganz offiziell. Die Entscheidung des EGMR wird f&#252;r Herbst 2011 erwartet. Die Hintergr&#252;nde zum Verfahren im Bericht der S&#252;ddeutschen Zeitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein 67-j&#228;hriger Witwer klagt (stellvertretend f&#252;r seine zwischenzeitlich verstorbene Frau) beim Europ&#228;ischen Gerichtshof f&#252;r Menschenrechte (EGMR) in Stra&#223;burg gegen die Bundesrepublik Deutschland. Er will durchsetzen, dass schwerkranke Menschen eine t&#246;dliche Dosis eines Medikaments erhalten k&#246;nnen, ganz offiziell. Die Entscheidung des EGMR wird f&#252;r Herbst 2011 erwartet. Die Hintergr&#252;nde zum Verfahren im Bericht der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/sterbehilfe-verhandlung-vor-europaeischem-gericht-begehrtes-gift-1.1027435" target="_blank">S&#252;ddeutschen Zeitung vom 24.11.2010</a>: &#8220;Begehrtes Gift &#8211; Der EGMR urteilt, ob Sterbewillige Patienten einen Anspruch auf t&#246;dliche Medikamenten-Dosen haben&#8221; (<a href="http://www.sterbehilfe-info.de/wp-content/uploads/2010/12/sz_24nov2010_begehrtes_gift.pdf">PDF-Download</a>).</p>
<p>Weitere Informationen zu <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/sterbehilfe-was-bedeuten-die-begriffe-eigentlich/" target="_blank">Sterbehilfe und Beihilfe zur Selbstt&#246;tung hier</a></p>
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		<title>Zur Vertiefung: Materialien, Berichte und Dokumentationen</title>
		<link>http://www.sterbehilfe-info.de/zur-vertiefung-materialien-berichte-und-dokumentationen/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 09:29:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier finden Sie Hintergrundmaterialien und Dokumentationen: - Charta zur Behandlung sterbender Menschen (2010) - Umfrage zur Sterbehilfe 2005 &#8211; Allensbacher Bericht 2005 Nr. 8 - Umfrage zur Sterbehilfe 2008 &#8211; Allensbacher Bericht 2008 Nr. 14 - Sonderbrief Deutsche Hospiz Stiftung: HPCV-Studie 2008 - Beschl&#252;sse des 66. Juristentags zu Sterbebegleitung (2006) - &#8220;End of life decision [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie Hintergrundmaterialien und Dokumentationen:</p>
<address><a href="http://www.sterbehilfe-info.de/wp-content/uploads/2010/10/charta_08_09_2010.pdf">- Charta zur Behandlung sterbender Menschen (2010)</a></address>
<address> </address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/wp-content/uploads/2010/10/allensbach_umfrage_sterbehilfe_2005.pdf">Umfrage zur Sterbehilfe 2005 &#8211; Allensbacher Bericht 2005 Nr. 8</a><br />
</address>
<address><a href="http://www.sterbehilfe-info.de/wp-content/uploads/2010/10/einstellungen_zur_sterbehilfe_allensbacher_bericht_2008.pdf">- Umfrage zur Sterbehilfe 2008 &#8211; Allensbacher Bericht 2008 Nr. 14<br />
</a></address>
<address> </address>
<address><a href="http://www.sterbehilfe-info.de/wp-content/uploads/2010/10/sonderbrief_deutsche_hospiz_stiftung_hpcv_studie_2008.pdf">- Sonderbrief Deutsche Hospiz Stiftung: HPCV-Studie 2008</a></address>
<address> </address>
<address><a href="http://www.sterbehilfe-info.de/wp-content/uploads/2010/10/beschlusse-des-66-juristentags-zum-thema-sterbebegleitung.pdf">- Beschl&#252;sse des 66. Juristentags zu Sterbebegleitung (2006)</a></address>
<address>- <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/wp-content/uploads/2010/10/end_of_life_decision_making_lancet_08_2003.pdf">&#8220;End of life decision making in six European countries&#8221; The Lancet, 17.6.2003</a><br />
</address>
<address><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</address>
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		<title>&#8220;Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen&#8221;</title>
		<link>http://www.sterbehilfe-info.de/charta-zur-betreuung-schwerstkranker-und-sterbender-menschen/</link>
		<comments>http://www.sterbehilfe-info.de/charta-zur-betreuung-schwerstkranker-und-sterbender-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 09:16:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[gemeinsame Charta Palliativmedizin]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2007 analysierten 200 Experten den Status Quo der Palliativmedizin in Deutschland und erarbeiteten gemeinsame Positionen f&#252;r Handlungsempfehlungen. Das Ergebnis dieses Gemeinschaftsprojekts von Deutsche Gesellschaft f&#252;r Palliativmedizin, Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und Bundes&#228;rztekammer liegt nun vor: Am 17. August 2010 wurde die &#8220;Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen&#8221; verabschiedet und am 8. September [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2007 analysierten 200 Experten den Status Quo der Palliativmedizin in Deutschland und erarbeiteten gemeinsame Positionen f&#252;r Handlungsempfehlungen. Das Ergebnis dieses Gemeinschaftsprojekts von <strong>Deutsche  Gesellschaft f&#252;r Palliativmedizin</strong>, <strong>Deutsche Hospiz-  und  PalliativVerband</strong> (DHPV) und <strong>Bundes&#228;rztekammer</strong> liegt nun vor: Am 17. August 2010 wurde die &#8220;<strong>Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen</strong>&#8221; verabschiedet und am 8. September 2010 in Berlin pr&#228;sentiert.  Weitere <a href="http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/" target="_blank">Informationen</a> und vollst&#228;ndiger Text der <a href="http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/tl_files/dokumente/Charta-08-09-2010.pdf">Charta</a></p>
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		<title>&#196;rzte als Sterbehelfer?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 13:09:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zu diesem Thema diskutiert in der S&#252;ddeutschen Zeitung vom 28.09.2010 der Palliativ-Mediziner und Buchautor (&#8220;Wie wollen wir sterben?&#8220;) mit dem evangelischen Bischof Wolfgang Huber (Streitgespr&#228;ch MZ vom 28.9.2010). Durch den Beschluss der &#196;rzteschaft auf dem &#196;rztetag Anfang Juni 2011 in Kiel ist das Thema nun klar geregelt. Nunmehr verst&#246;&#223;t Beihilfe zur Selbstt&#246;tung durch einen Arzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu diesem Thema diskutiert in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/55y38R/3613998/Mein-Arzt-der-Sterbehelfer.html" target="_blank">S&#252;ddeutschen Zeitung vom 28.09.2010</a> der Palliativ-Mediziner und Buchautor (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/Wie-wollen-wir-sterben-Hochleistungsmedizin/dp/3421044198" target="_self">Wie wollen wir sterben?</a>&#8220;) mit dem evangelischen Bischof Wolfgang Huber (<a href="http://www.ekbo.de/1042113/" target="_blank">Streitgespr&#228;ch MZ vom 28.9.2010</a>). Durch den Beschluss der &#196;rzteschaft auf dem &#196;rztetag Anfang Juni 2011 in Kiel ist das Thema nun klar geregelt. Nunmehr verst&#246;&#223;t Beihilfe zur Selbstt&#246;tung durch einen Arzt ausdr&#252;cklich  gegen das &#228;rztliche Berufsrecht. In der Berufsordnung &#8211; dem verbindlichen Standesrecht der &#196;rzte &#8211; hei&#223;t es k&#252;nftig: &#8220;&#196;rztinnen und &#196;rzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer W&#252;rde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu t&#246;ten. Sie d&#252;rfen keine Hilfe zur Selbstt&#246;tung leisten.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Darf ein Arzt beim Suizid helfen?</title>
		<link>http://www.sterbehilfe-info.de/darf-ein-arzt-beim-suizid-helfen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:07:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Palliativmedizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Arzt Beihilfe Selbstmord Selbsttötung]]></category>
		<category><![CDATA[ärztlich assistiert Selbstmord Selbsttötung]]></category>
		<category><![CDATA[ärztlich assistierter Suizid]]></category>
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		<category><![CDATA[Beihilfe zum Selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Beihilfe zur Selbsttötung]]></category>
		<category><![CDATA[Borasio]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungsdiagramm künstliche Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenaufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Patiententestament]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenwille]]></category>
		<category><![CDATA[PEG-Sonde]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien der Palliativmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Borasio]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbebegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirksamkeit von Patientenverfügungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie soll sich ein Arzt verhalten, wenn sein todkranker Patient den wohl &#252;berlegten und ernsthaften Wunsch &#228;u&#223;ert, sich selbst zu t&#246;ten? Beihilfe zur Selbstt&#246;tung ist in Deutschland zwar straflos, &#196;rzten aber berufsrechtlich untersagt. Der renommierte Mediziner Gian D. Borasio, Inhaber des Lehrstuhl f&#252;r Palliativmedizin an der LMU M&#252;nchen, nimmt dazu in einem Gastbeitrag der S&#252;ddeutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie soll sich ein Arzt verhalten, wenn sein todkranker Patient den wohl &#252;berlegten und ernsthaften Wunsch &#228;u&#223;ert, sich selbst zu t&#246;ten? Beihilfe zur Selbstt&#246;tung ist in  Deutschland zwar straflos, &#196;rzten aber berufsrechtlich untersagt. Der  renommierte Mediziner <a href="http://palliativmedizin.klinikum.uni-muenchen.de/" target="_blank">Gian  D. Borasio, Inhaber des Lehrstuhl f&#252;r Palliativmedizin an der LMU  M&#252;nchen</a>, nimmt dazu in einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/2.220/aerztlich-assistierter-suizid-keiner-stirbt-fuer-sich-allein-1.983096" target="_blank">Gastbeitrag der S&#252;ddeutschen Zeitung</a> vom 3.8.2010  Stellung. Weitere Informationen finden Sie <a href="http://www.rechthaber.com/duerfen-aerzte-beim-selbstmord-helfen/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/das-thema-wird-immer-wichtiger-warum/" target="_self">hier.</a></p>
<p>Durch den Beschluss der &#196;rzteschaft auf dem &#196;rztetag Anfang Juni 2011 in Kiel ist das Thema nun klar geregelt. Nunmehr verst&#246;&#223;t Beihilfe zur Selbstt&#246;tung durch einen Arzt ausdr&#252;cklich gegen das &#228;rztliche Berufsrecht. In der Berufsordnung – dem verbindlichen Standesrecht der &#196;rzte – hei&#223;t es k&#252;nftig: “&#196;rztinnen und &#196;rzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer W&#252;rde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu t&#246;ten. Sie d&#252;rfen keine Hilfe zur Selbstt&#246;tung leisten.”</p>
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		<title>BGH 2010: &#8220;Sterbehilfe ist nicht strafbar&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 16:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbehilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorgevollmacht]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[BGH zu Sterbehilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbehilfe strafbar aktive passive]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil zu Sterbehilfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesgerichtshof hat sich wieder einmal zum Thema Sterbehilfe ge&#228;u&#223;ert. Im Urteil vom 25. Juni 2010 (Az. 2 StR 454/09, voller Urteilstext zum Download hier) musste der BGH entscheiden, ob es strafbar ist, wenn man die k&#252;nstliche Ern&#228;hrung eines Komapatienten beendet. Worum ging es genau?  Eine 76j&#228;hrige Dame lag seit l&#228;ngerer Zeit im Koma. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof hat sich wieder einmal zum Thema Sterbehilfe ge&#228;u&#223;ert. Im Urteil vom 25. Juni 2010 (Az. 2 StR 454/09, voller Urteilstext zum <a href="http://www.sterbehilfe-info.de/wp-content/uploads/2010/06/bgh-2010-06-25.pdf">Download hier</a>) musste der BGH entscheiden, ob es strafbar ist, wenn man die k&#252;nstliche Ern&#228;hrung  eines Komapatienten beendet. Worum ging es genau?  Eine 76j&#228;hrige Dame lag seit l&#228;ngerer Zeit im Koma. Sie hatte f&#252;r diesen Fall in einer Patientenverf&#252;gung angeordnet, dass sie eine solche Behandlung nicht will.  &#196;rzte und Pflegepersonal hielten sich aber nicht daran und weigerten sich, diese  Patientverf&#252;gung umzusetzen. Die Tochter h&#228;tte nun die M&#246;glichkeit gehabt, den Willen der Mutter auf einem langwierigen gerichtlichen Weg durchzusetzen und die &#196;rzte per Gerichtsverf&#252;gung dazu zu zwingen, die Behandlung zu stoppen. Sie w&#228;hlte aber eine andere Vorgehensweise.</p>
<p>Ein Rechtsanwalt hatte der  Tochter der Patientin n&#228;mlich dazu geraten, den Schlauch der  Magensonde einfach durchzuschneiden (<a href="http://www.rechthaber.com/darf-man-demenz-und-wachkomapatienten-verhungern-lassen/">Infos zum Thema k&#252;nstliche Ern&#228;hrung am Lebensende hier)</a>. Das Landgericht  Fulda bewertete dies als einen  gemeinschaftlich begangenen versuchten  Totschlag durch aktives Tun (Versuch deshalb, weil das Pflegepersonal den durchschnittenen Schlauch bemerkte und sofort wieder eine neue PEG-Sonde legte; die Patienten verstarb also nicht daran).</p>
<p>Der BGH hob dieses Urteil auf und stellte klar, dass ein solches Vorgehen kein strafbares T&#246;tungsdelikt ist, wenn es dem Willen der Patientin entspricht, in einer solchen Situation nicht k&#252;nstlich ern&#228;hrt zu werden. Der Wille des Patienten ist zu respektieren. Zudem verkannte des Landgericht den Unterschied zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe (<a href="http://www.rechthaber.com/sterbehilfe-eine-begriffsklaerung/">Informationen zur juristische Unterscheidung aktiver und passiver Sterbehilfe hier).</a></p>
<p>Die ausf&#252;hrliche Begr&#252;ndung des Urteils erscheint demn&#228;chst und wird dann auf dieser Website ver&#246;ffentlicht. Hier vorab die Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs:  (&#8230;)<span id="more-197"></span></p>
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Juni 2010 – 2 StR 454/09:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><strong><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;; color: black;">Abbruch lebenserhaltender Behandlung (Durchschneiden eines Magensondenschlauchs) ist nicht strafbar, wenn Abbruch auf der Grundlage des Patientenwillens geschieht</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Das Landgericht hat den Angeklagten P. wegen versuchten Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt und deren Vollstreckung zur Bew&#228;hrung ausgesetzt. Die urspr&#252;nglich mitangeklagte Frau G. hat das Landgericht rechtskr&#228;ftig freigesprochen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Der Angeklagte ist ein f&#252;r das Fachgebiet des Medizinrechts spezialisierter Rechtsanwalt. Nach den Feststellungen des Landgerichts beriet er die beiden Kinder der 1931 geborenen Frau K., n&#228;mlich die mitangeklagte Frau G. und deren inzwischen verstorbenen Bruder. Frau K. lag seit Oktober 2002 in einem Wachkoma. Sie wurde in einem Pflegeheim &#252;ber einen Zugang in der Bauchdecke, eine sog. PEG-Sonde, k&#252;nstlich ern&#228;hrt. Eine Besserung ihres Gesundheitszustandes war nicht mehr zu erwarten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Entsprechend einem von Frau K. im September 2002 m&#252;ndlich f&#252;r einen solchen Fall ge&#228;u&#223;erten Wunsch bem&#252;hten sich die Geschwister, die inzwischen zu Betreuern ihrer Mutter bestellt worden waren, um die Einstellung der k&#252;nstlichen Ern&#228;hrung, um ihrer Mutter ein Sterben in W&#252;rde zu erm&#246;glichen. Nach Auseinandersetzungen mit der Heimleitung kam es Ende 2007 zu einem Kompromiss, wonach das Heimpersonal sich nur noch um die Pfleget&#228;tigkeiten im engeren Sinne k&#252;mmern sollte, w&#228;hrend die Kinder der Patientin selbst die Ern&#228;hrung &#252;ber die Sonde einstellen, die erforderliche Palliativversorgung durchf&#252;hren und ihrer Mutter im Sterben beistehen sollten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Nachdem Frau G. am 20.12.2007 die Nahrungszufuhr &#252;ber die Sonde beendet hatte, wies die Gesch&#228;ftsleistung des Gesamtunternehmens am 21.12.2007 jedoch die Heimleitung an, die k&#252;nstliche Ern&#228;hrung umgehend wieder aufzunehmen. Den Kindern der Frau K. wurde ein Hausverbot f&#252;r den Fall angedroht, dass sie sich hiermit nicht einverstanden erkl&#228;ren sollten. Darauf erteilte der Angeklagte P. Frau G. am gleichen Tag den Rat, den Schlauch der PEG-Sonde unmittelbar &#252;ber der Bauchdecke zu durchtrennen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Frau G. schnitt Minuten sp&#228;ter mit Unterst&#252;tzung ihres Bruders den Schlauch durch. Nachdem das Heimpersonal dies bereits nach einigen weiteren Minuten entdeckt und die Heimleitung die Polizei eingeschaltet hatte, wurde Frau K. auf Anordnung eines Staatsanwalts gegen den Willen ihrer Kinder in ein Krankenhaus gebracht, wo ihr eine neue PEG-Sonde gelegt und die k&#252;nstliche Ern&#228;hrung wieder aufgenommen wurde. Sie starb dort zwei Wochen darauf eines nat&#252;rlichen Todes auf Grund ihrer Erkrankungen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Das Landgericht Fulda hat das Handeln des Angeklagten als einen gemeinschaftlich mit Frau G. begangenen versuchten Totschlag durch aktives Tun – im Gegensatz zum blo&#223;en Abbruch einer lebenserhaltenden Behandlung durch Unterlassen – gew&#252;rdigt, der weder durch eine mutma&#223;liche Einwilligung der Frau K. noch nach den Grunds&#228;tzen der Nothilfe oder des rechtfertigenden Notstandes gerechtfertigt sei. Auch auf einen entschuldigenden Notstand k&#246;nne sich der Angeklagte nicht berufen. Soweit er sich in einem sog. Erlaubnisirrtum befunden habe, sei dieser f&#252;r ihn als einschl&#228;gig spezialisierten Rechtsanwalt vermeidbar gewesen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Die Mitangeklagte G. hat das Landgericht freigesprochen, weil sie sich angesichts des Rechtsrats des Angeklagten in einem unvermeidbaren Erlaubnisirrtum befunden und deshalb ohne Schuld gehandelt habe.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat das Urteil auf die Revision des Angeklagten aufgehoben und ihn freigesprochen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Die Frage, unter welchen Voraussetzungen in F&#228;llen aktueller Einwilligungsunf&#228;higkeit von einem bindenden Patientenwillen auszugehen ist, war zur Tatzeit durch miteinander nicht ohne weiteres vereinbare Entscheidungen des Bundesgerichtshofs noch nicht gekl&#228;rt. Divergenzen in der Rechtsprechung betrafen die Verbindlichkeit von sog. Patientenverf&#252;gungen und die Frage, ob die Zul&#228;ssigkeit des Abbruchs einer lebenserhaltenden Behandlung auf t&#246;dliche und irreversibel verlaufende Erkrankungen des Patienten beschr&#228;nkt oder von Art und Stadium der Erkrankung unabh&#228;ngig ist, daneben auch das Erfordernis der gerichtlichen Genehmigung einer Entscheidung des gesetzlichen Betreuers &#252;ber eine solche Ma&#223;nahme. Der Gesetzgeber hat diese Fragen durch das sog. Patientenverf&#252;gungsgesetz mit Wirkung vom 1. September 2009 ausdr&#252;cklich geregelt. Der Senat konnte daher entscheiden, ohne an fr&#252;here Entscheidungen anderer Senate gebunden zu sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Das Landgericht ist im Ergebnis zutreffend davon ausgegangen, dass die durch den Kompromiss mit der Heimleitung getroffene Entscheidung zum Unterlassen weiterer k&#252;nstlicher Ern&#228;hrung rechtm&#228;&#223;ig war und dass die von der Heimleitung angek&#252;ndigte Wiederaufnahme als rechtswidriger Angriff gegen das Selbstbestimmungsrecht der Patientin gewertet werden konnte. Die im September 2002 ge&#228;u&#223;erte Einwilligung der Patientin, die ihre Betreuer gepr&#252;ft und best&#228;tigt hatten, entfaltete bindende Wirkung und stellte sowohl nach dem seit dem 1. September 2009 als auch nach dem zur Tatzeit geltenden Recht eine Rechtfertigung des Behandlungsabbruchs dar. Dies gilt jetzt, wie inzwischen § 1901 a Abs. 3 BGB ausdr&#252;cklich bestimmt, unabh&#228;ngig von Art und Stadium der Erkrankung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Dagegen trifft die Bewertung des Landgerichts nicht zu, der Angeklagte habe sich durch seine Mitwirkung an der aktiven Verhinderung der Wiederaufnahme der Ern&#228;hrung wegen versuchten Totschlags strafbar gemacht. Die von den Betreuern – in &#220;bereinstimmung auch mit den inzwischen in Kraft getretenen Regelungen der §§ 1901 a, 1904 BGB – gepr&#252;fte Einwilligung der Patientin rechtfertigte nicht nur den Behandlungsabbruch durch blo&#223;es Unterlassen weiterer Ern&#228;hrung, sondern auch ein aktives Tun, das der Beendigung oder Verhinderung einer von ihr nicht oder nicht mehr gewollten Behandlung diente. Eine nur an den &#196;u&#223;erlichkeiten von Tun oder Unterlassen orientierte Unterscheidung der straflosen Sterbehilfe vom strafbaren T&#246;ten des Patienten wird dem sachlichen Unterschied zwischen der auf eine Lebensbeendigung gerichteten T&#246;tung und Verhaltensweisen nicht gerecht, die dem krankheitsbedingten Sterbenlassen mit Einwilligung des Betroffenen seinen Lauf lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">BGH-Urteil vom 25. Juni 2010 – 2 StR 454/09</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Landgericht Fulda – Urteil vom 30. April 2009 – 16 Js 1/08 – 1 Ks –</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Karlsruhe, den 25. Juni 2010</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: normal;"><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;,&quot;serif&quot;;">Pressestelle des Bundesgerichtshofs</span></p>
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		<title>Vortr&#228;ge zu Patientenverf&#252;gung: Rechtliche, medizinische und ethische Aspekte</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 15:39:10 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Patientenverfügung]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Vortragsreihe &#8220;Ethik in Medizin und Pflege&#8221; der Kath. Akademie f&#252;r Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen Regensburg referiert Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl am 8. November 2010 wieder zum Thema &#8220;Die rechtliche G&#252;ltigkeit einer Patientenverf&#252;gung&#8221;. Den Bezug zur Praxiswirklichkeit stellt &#8211; wie bereits in fr&#252;heren Veranstaltungen &#8211; der An&#228;sthesist, Schmerztherapeut und Notarzt Dr. Michael Pawlik her: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Vortragsreihe &#8220;Ethik in Medizin und Pflege&#8221; der Kath. Akademie  f&#252;r Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen Regensburg referiert  Rechtsanwalt Bernhard Schmeilzl am <strong>8. November 2010</strong> wieder zum  Thema &#8220;Die rechtliche G&#252;ltigkeit einer Patientenverf&#252;gung&#8221;. Den Bezug  zur Praxiswirklichkeit stellt &#8211; wie bereits in fr&#252;heren Veranstaltungen &#8211;  der An&#228;sthesist, Schmerztherapeut und Notarzt Dr. Michael Pawlik her:  Wie gehen &#196;rzte im klinischen Alltag mit Patientenverf&#252;gungen um? Eine  weitere Informationsveranstaltung zu diesem Thema findet statt am <strong>23.  November 2010</strong> im Krankenhaus St. Josef in Regensburg.</p>
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