17. November 2008
Die Broschüre “Sterben in Würde” der Bundesärztekammer (hier als PDF-Download) informiert Patienten und Angehörige über die Möglichkeiten der Palliativmedizin und erläutert die (ablehnende) Haltung der Ärzteschaft zu den Themen aktive Sterbehilfe und assistiertem Suizid. Die Broschüre enthält auch die “Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung”.
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17. November 2008
Gemeinsame Presseerklärung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., des Deutschen Hospiz-und PalliativVerbands e.V. und der Bundesärztekammer vom 03.09.2008:
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17. November 2008
In Heimen und Kliniken stellt sich täglich die Frage: PEG-Sonde, ja oder nein? In den meisten Fällen wird diese mit ja beantwortet, die Sonde wird also “erst einmal” gelegt. Etwa 140.000 pro Jahr. Nicht immer ist das zum Wohl des Patienten. Künstliche Ernährung ist nämlich häufig medizinisch gar nicht sinnvoll (Mediziner sagen “indiziert”), …
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17. November 2008
Durch die Möglichkeit der künstlichen Ernährung (Details hier) können komatöse und appalische Patienten Jahre, im Extremfall Jahrzehnte, am Leben gehalten werden. Viele Patienten lehnen dies für sich ab und ordnen in einer Patientenverfügung an, dass sie derartige Maßnahmen nicht wollen. Rechtlich ist eine solche Anordnung prinzipiell bindend (wenn auch im Detail vieles streitig ist, siehe: hier). Wie ist die Haltung der katholischen Kirche zu dieser Frage?
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16. November 2008
Prof. Dr. Kübler “Selbstbestimmung am Lebensende? Die Patientenverfügung am Lebensende”, in: Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP), Heft 8/2008, S. 236-240
Anmerkung: Eine Übersicht über den Stand der Rechtsprechung zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen sowie zum aktuellen Gesetzgebungsverfahren (Herbst 2008).
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12. November 2008
Eine sachliche Diskussion über dieses sensible Thema ist unter anderem schon deshalb schwierig, weil die juristische Bedeutung der Begriffe oft unklar ist sie deshalb häufig falsch verwendet werden. Eine Umfrage der Bundesärztekammer ergab, dass sogar mehr als 50 Prozent der Ärzte sog. “passive” und “aktive” Sterbehilfe verwechseln. Wir definieren deshalb nachfolgend die wichtigsten Begriffe:
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10. November 2008
Auszug aus dem – sehr empfehlenswerten – Buch “Tanner geht. Sterbehilfe – ein Mann plant seinen Tod” von Wolfgang Prosinger, S. Fischer Verlag 2008 (ISBN 978-3-10-059030-5), Seite 40:
“Dass das Thema in diesen Jahren so sehr in den Vordergrund gerät, hat drei Hauptgründe. Zum einen ist es eine Folge der enormen Zunahme ärztlicher Künste. „Die Fortschritte der Medizin sind ungeheuer”, schrieb der Schriftsteller Hermann Kesten, „man ist sich seines Todes nicht mehr sicher.” In der Tat ist das natürliche Sterben die Ausnahme geworden, es macht mittlerweile höchstens ein Drittel aller Todesfälle aus. Man stirbt nicht mehr einfach an Altersschwäche wie früher, als der Tod das Unvorhersehbare war: Du kennst nicht Tag noch Stunde. Heute scheint das Sterben – wie die Geburt – in die Verfügungsgewalt des Menschen gegeben zu sein. Der Tod als planbares Ereignis, als Option. Deshalb findet er auch selten mehr zu Hause statt, achtzig Prozent der Sterbefälle ereignen sich in Krankenhäusern oder Pflegestationen – obwohl wiederum achtzig Prozent der Menschen angeben, zu Hause sterben zu wollen. Der Tod ist damit weitgehend aus dem Alltagsleben verdrängt worden. [...]
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